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FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE

Lichter aus - (k)ein Tabubruch für die Kulturfinanzierung?

Alte Kaserne, Winterthur
7./8. März 2019

Thema 2019

Lichter aus - (k)ein Tabubruch für die Kulturfinanzierung?

Von Innovation war in den letzten Jahren viel die Rede. Doch wer Neues entwickeln will, braucht dafür die entsprechenden Mittel. Zahlreiche Initiativen werden lanciert ohne Enddatum. Dass diese – wie auch fest subventionierte Institutionen – Mittel binden, die für die Finanzierung von neuen Projekten benötigt würden, wird gerne vergessen. Zusätzliche Kulturfördergelder sind heute aber kaum mehr zu gewinnen. Die Kulturbudgets haben in der Schweiz vielerorts ihren Kulminationspunkt erreicht. Wenn der Kuchen nicht grösser wird, liegt der Schluss nahe, dass Neues nur entstehen kann, wenn Altes vergeht.

Über das Aufhören spricht aber keiner laut in der Kulturförderung; an bestehenden Institutionen und Projekten will niemand rütteln. Dabei gibt es durchaus Tätigkeiten, mit denen man aufhören könnte und sollte. Sei es aus innerer Notwendigkeit unter dem Motto «mission completed» oder sei es durch äusseren Zwang, etwa durch den Ausstieg eines wichtigen Partners. Nicht zuletzt sorgt der rasante technologische Wandel für Umbrüche.

Das 19. FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will das Aufhören enttabuisieren und das Weshalb, Wie und Wann ins Zentrum rücken. Insbesondere die öffentliche Hand scheint es schwieriger zu haben mit dem Beenden von Subventionen. Wie gehen Stiftungen und Sponsoren damit um?
Beispiele aus dem In- und Ausland sollen Inspiration bieten für weitsichtige Planung, klare Kommunikation oder alternative (Finanzierungs-) Modelle. Denn «Lichter aus» muss kein Scheitern sein, sondern kann auch Chancen eröffnen.

Änderungen vorbehalten.

Ausgangslage

Wieso FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE?

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wurde im Januar 2001 als informeller Zusammenschluss in Montreux gegründet. Es baut auf die Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit seiner Mitglieder und kann laufend erweitert werden.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will das Wissen über die Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichen und politischen Dimensionen im Kulturbereich vertiefen und den Kulturfinanzierern Handlungsoptionen mitgeben.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will die Rahmenbedingungen für eine genügende und kontinuierliche Finanzierung kultureller Einrichtungen und Projekte durch die öffentliche Hand und Private verbessern.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE stellt sich zur Aufgabe

  • die gegenseitige Information über die Tätigkeit der Partner zu intensivieren;
  • grosse Projekte mit vereinten Kräften zu ermöglichen;
  • das Zusammenspiel ökonomischer und kultureller Kräfte zu verbessern;
  • durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit eine Plattform für die Kulturfinanzierung in der Schweiz zu bilden.

Konferenz

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wird von der Konferenz geführt, die für die Aktivitäten des Forums verantwortlich ist. Der Konferenz gehören zurzeit folgende Personen und Institutionen an:

  • Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
  • Jacques Cordonier, Chef de Service de la culture Valais
  • Rebekka Fässler, Stiftung Corymbo, Delegierte SwissFoundations
  • Jacqueline Falk, Leiterin der Stelle für Kultur der Stadt Zug
  • Yves Fischer, stv. Direktor Bundesamt für Kultur
  • Lorenz Furrer, Swisslos
  • Rosmarie Lang Richner, Generalsekretärin Fondation Nestlé pour l’Art
  • Danielle Perrette, Leiterin Kommunikation und PR, Loterie Romande
  • Claudia Puppato, Cultural Engagement Manager, Swiss Re Management Ltd
  • Marius Risi, Leiter Amt für Kultur und Sport Kanton Obwalden
  • Sabina Schwarzenbach, Direktorin a.i., Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
  • Lorenzo Sganzini, Direttore Dicastero Attività culturale Città di Lugano
  • Mira Song, Head National Sponsorships, Credit Suisse (Schweiz) AG
  • Björn Wäspe, UBS, Managing Director Head Brand Activation, Sponsorship & Events