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FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE

Warum brauchen wir Kunst? Warum brauchen die Kulturschaffenden uns?

IMD - International Institute of Management Development, Lausanne
27./28. Januar 2005

Thema 2005

Warum brauchen wir Kunst? Warum brauchen die Kulturschaffenden uns?

Der gesellschaftliche Wandel, der weltweit schärfere Wettbewerb um Innovation und Qualität in der Wirtschaft, steigende Ansprüche an einen tendenziell weniger starken Staat, eine sich immer stärker individualisierende und differenzierende Gesellschaft zwingen dazu, die Frage nach der Kunst, ihrer Bedeutung für unser Leben und Wirtschaften und die Notwendigkeit ihrer Förderung und Finanzierung radikal zu stellen.

Was bringt Kunst dem Individuum, dem Staat, der Wirtschaft? Muss die Gesellschaft an ihr ebenso interessiert sein wie an funktionierender Wasserversorgung oder an einem tauglichen Bildungswesen? Zu welchem Zweck, mit welcher Begründung und in welchem (gegenseitigen) Verhältnis finanzieren wir Kultur, privat und mit öffentlichen Mitteln? Würde Kunst sterben ohne Gelder von Dritten? Würden wir überleben ohne Bilderwerke, ohne Musik und Theater, ohne Literatur? Zähmt Kunst oder entfesselt sie? Weshalb besteht Kunst nicht auf dem Markt? Könnte marktgängige Kunst zum guten Leben ausreichen?

Denkanstösse erwarten wir von:
Pascal Couchepin, Bundesrat und Kulturminister
Gret Haller, Anwältin und Publizistin, ehemalige Botschafterin beim Europarat
Peter Stämpfli, Delegierter des Verwaltungsrats der Stämpfli Holding AG Bern
Präsident der Kunsthalle Bern
Rudolf Stämpfli, Präsident des Verwaltungsrats der Stämpfli AG Bern
Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

In intensiven Workshops und im abschliessenden Podiumsgespräch werden die Impulse beraten, vertieft und zu Lösungsansätzen verdichtet.

Änderungen vorbehalten.

Programm

Donnerstag, 27. Januar 2005

  PDF Programm
09.30

Eintreffen der Gäste

10.00

Begrüssung

10.15

Referat Bundesrat Pascal Couchepin, Vorsteher des Eidgenössischen Departement des Innern

11.00

Vorstellen des IMD

11.15

Pause

11.45

Gret Haller, Publizistin, Bern, frühere Nationalratspräsidentin und Schweizer Botschafterin beim Europarat.
Referat: „Hat der Mensch Kultur oder braucht der Mensch Kultur? Über Menschenwürde und Kultur“

13.00

Mittagessen

14.20

Peter Stämpfli, Delegierter des Verwaltungsrats der Stämpfli Holding AG Bern und
Präsident der Kunsthalle Bern
Rudolf Stämpfli, Präsident des Verwaltungsrats der Stämpfli Holding AG Bern und
Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands
Gemeinsames Referat zum Thema „Wirtschaft und Kultur

15.35

RELAX (chiarenza & hauser & co)
Referat und Performance der Künstler: „we save what you give“

16.25

Pause

16.50

Arbeit in den Gruppen

19.00

Soirée culturelle

Freitag, 28. Januar 2005

  PDF Programm
09.00

Begrüssung

09.15

Arbeit in den Gruppen

10.45

Pause

11.15

Podiumsgespräch über die Ergebnisse der Tagung

12.15

Christoph Reichenau zieht das Fazit zur weiteren Arbeit des Forums

12.35

Ausblick auf das Forum 2006

12.45

Mittagessen

14.30

Abschluss

Konferenz

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wird von der Konferenz geführt, die für die Aktivitäten des Forums verantwortlich ist. Der Konferenz gehören zurzeit folgende Personen und Institutionen an:

  • Markus Baumer, Kulturbeauftragter Stadt Freiburg
  • Mirjam Beerli, Geschäftsführerin UBS Kulturstiftung
  • Claude Etique, Head Corporate Sponsoring, Swiss Re
  • Hans Ulrich Glarner, Kulturbeauftragter Kanton Aargau
  • Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
  • Pius Knüsel, Direktor Kulturstiftung Pro Helvetia
  • Toni J. Krein, Head Corporate Cultural Sponsorship, Credit Suisse
  • Christoph Reichenau, Kultursekretär Stadt Bern
  • Rosmarie Richner, Generalsekretärin Fondation Nestlé pour l’Art
  • David Streiff, Direktor Bundesamt für Kultur
  • Jean Marc Voisard, Délégué aux affaires culturelles, République et canton du Jura