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FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE

Kooperationen – von Mitteln und Zwecken

Rolex Learning Center, EPFL Lausanne
9./10. März 2017

Thema 2017

Kooperationen – von Mitteln und Zwecken

Die gesellschaftlichen Herausforderungen im Kulturbereich sind ebenso vielfältig wie komplex: stagnierende oder gar rückläufige Kulturfördergelder, steigende Kostenentwicklung im Kulturbetrieb, verändertes Rezeptionsverhalten des Publikums, Ausdifferenzierung der Besucherbedürfnisse, wachsende Konkurrenz auf dem Kultur- und Freizeitmarkt etc. Umso mehr interessieren zukunftsweisende Arbeits- und Fördermodelle, die den veränderten Rahmenbedingungen des Kulturbetriebs auf Augenhöhe begegnen. Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE 2017 fokussiert deshalb auf das Arbeitsmodell der Kooperation und stellt es auf den Prüfstand:
Hält die Kooperation, was sie verspricht?

Beteiligte Akteure entscheiden sich für Kooperationen in der Hoffnung auf handfesten Nutzen, beispielsweise einen stimulierenden Gedanken- und Informationsaustausch, die Bündelung finanzieller und struktureller Ressourcen oder eine Stärkung des politischen Einflusses. Geschickt angelegte Kooperationen können aber noch viel mehr. Sie bergen das Potenzial, herkömmliche Denkschemata zu sprengen, Konventionen zu durchbrechen, Hierarchien zu unterwandern und gemeinschaftliches Handeln zielgerichtet vorwärts zu treiben. Als zeitgemässe Form der Kollektivität scheint die Kooperation der komplexen Arbeitsrealität der Kulturförderung flexibel und agil begegnen zu können. Doch auch die Kooperation kennt ihre Tücken und Risiken: So hoch die Erwartungen an Kooperationen sind, so verantwortungsvoll muss mit der Unberechenbarkeit ihrer Konsequenzen umgegangen werden. Kooperationen können Prozesse freisetzen, die eine Eigendynamik entwickeln und sich demzufolge weder verordnen noch kontrollieren lassen.

Das 17. FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE befragt Kooperationsexperten aus dem In- und Ausland nach ihren Erfahrungen und Handlungsempfehlungen und stellt besonders interessante Modelle und Träger von Kooperationen aus der Kultur und anderen Arbeitsbereichen vor, mit dem Ziel, die Teilnehmenden für Kooperationen nachhaltig zu sensibilisieren.

Änderungen vorbehalten.

Ausgangslage

Wieso FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE?

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wurde im Januar 2001 als informeller Zusammenschluss in Montreux gegründet. Es baut auf die Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit seiner Mitglieder und kann laufend erweitert werden.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will das Wissen über die Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichen und politischen Dimensionen im Kulturbereich vertiefen und den Kulturfinanzierern Handlungsoptionen mitgeben.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will die Rahmenbedingungen für eine genügende und kontinuierliche Finanzierung kultureller Einrichtungen und Projekte durch die öffentliche Hand und Private verbessern.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE stellt sich zur Aufgabe

  • die gegenseitige Information über die Tätigkeit der Partner zu intensivieren;
  • grosse Projekte mit vereinten Kräften zu ermöglichen;
  • das Zusammenspiel ökonomischer und kultureller Kräfte zu verbessern;
  • durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit eine Plattform für die Kulturfinanzierung in der Schweiz zu bilden.

Konferenz

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wird von der Konferenz geführt, die für die Aktivitäten des Forums verantwortlich ist. Der Konferenz gehören zurzeit folgende Personen und Institutionen an:

  • Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
  • Aldo Caviezel, Leiter Amt für Kultur Kanton Zug
  • Jacques Cordonier, Chef de Service de la culture Valais
  • Rebekka Fässler, Stiftung Corymbo, Delegierte SwissFoundations
  • Jacqueline Falk, Kulturbeauftragte Stadt Zug
  • Yves Fischer, stv. Direktor Bundesamt für Kultur
  • Lorenz Furrer, Swisslos
  • Andrew Holland, Direktor Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
  • Diana Pavlicek, Vicepresident Art & Cultural Engagement, Swiss Re
  • Danielle Perrette, Leiterin Kommunikation und PR, Loterie Romande
  • Rosmarie Richner, Generalsekretärin Fondation Nestlé pour l’Art
  • Lorenzo Sganzini, Direttore Dicastero Attività culturale Città di Lugano
  • Mira Song, Sponsorship & Exhibitions Cultural Sponsorship, Credit Suisse
  • Björn Wäspe, UBS AG, Managing Director Head Brand Activation, Sponsorship & Events